Die kleinen Raupen Nimmersatt

Aufzucht von Distelfalter-Raupen

Über die Stiftung Bürger für Leipzig wurde das Angebot gemacht, auch als Privathaushalt Teil des Schmetterlingswunders 2022 zu sein. Das Projekt der Aufzucht von Schmetterlings-Raupen wird über drei Horte (=Nachmittagsbetreuung in der Schule), die am Wunderfinder-Projekt teilnehmen, durchgeführt.
Wir haben ein Aufzuchtsset für zuhause erworben und es im Wunderfinder-Büro abgeholt.

Die Entwicklung eines Schmetterlings beginnt mit einem Ei. Hier könnt ihr das Ei eines Distelfalters sehen. Aus den Eiern schlüpfen kleine Raupen.

Tag 1

Gestern am Montag, den 9. Mai sind unsere neuen Mitbewohner:innen eingezogen. Sechs Distelfalter-Raupen in einer Box mit Futter und einem Netz am Deckel zum Entspannen und späteren Verpuppen.

Am Abend sind sie ins Bad eingezogen, da dort auf der Badewanne der einzige Ort ist, an dem nie Sonne hinkommt. Die Distelfalter-Raupen vertragen nämlich kein direktes Sonnenlicht.

Tag 2

Als ich am zweiten Tag aufgewacht bin, waren sie schon am Futtern

Tag 3

Ich habe die Raupen nochmal in den Flur umgezogen, da ich etwas unsicher war wegen der Feuchte im Bad. Aber da fressen und kacken sie auch gut. Es ist sehr spannend, dass sie es wohl nicht stört, dass das zusammen da liegt.

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Tag 3: Sie futtern und wachsen

Tag 4

Eineinhalb Tage nach dem letzten Foto sehen unsere Raupen schon ganz schön groß und fett gefressen aus. Und die hängen schon in in einem „J“ herunter, so dass ich mich frage, ob sie sich schon verpuppen wollen.

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Tag 4: deutlich größer und verpuppen sie sich schon?

Tag 5

Am Morgen des 5. Tages sind sie wieder ganz mobil. Also das Verpuppen dauert noch. Leider sind die Wände der Box inzwischen so verschmiert, dass keine scharfen Fotos mehr möglich sind.

Tag 6 – Die Verpuppung beginnt

Am Morgen hängen schon fünf der sechs Raupen ab und an zuckend in der typischen „J“ – Form von der Decke. Das heißt, nun beginnt die Verpuppung. Allerdings ist eine der Raupen noch aktiv am Futtern und wandern, wodurch sie die anderen ständig berührt. Nach der Berührung beginnen die hängenden Raupen auch gleich stark zu zucken.

Am Mittag hat sich das Bild schon verändert und nun hat auch die letzte Raupe ihren Hängeort gefunden und bei der ersten Raupe ist auch schon eine Veränderung der Struktur zu erkennen.

Tag 7

Die sechste Raupe hängt noch immer im „J“ von der Decke und ist noch nicht verpuppt. Die anderen Puppen sind schon vom ursprünglichen grau in ein cremebraun übergegangen und haben ihre Schwänze/Köpfe (?) abgestoßen. Die liegen nun im Gefäß oder hängen an der Wand.

Tag 9 – Umzug in die Voliere

Heute war der zweite bzw. dritte Tag nach der Verpuppung und damit der passende Moment, die Puppen in die Voliere umzuziehen. Sie sind sehr schön golden.

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